Peter Lukasch
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Über mich

Ich wurde 1942 in Wien geboren, absolvierte eine Schlosserlehre, war einige Jahre als Fabrikarbeiter und später als Versicherungs-angestellter beschäftigt. Während dieser Zeit legte ich an einer Abendschule die Matura ab und studierte anschließend als Werkstudent an der Universität Wien Rechtswissenschaft. Nach Abschluss meines Studiums (Dr. jur.) trat ich in den Staatsdienst ein, wo ich bis zu meiner Pensionierung im Bereich der Strafjustiz tätig war. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich wohne teils in Wien, meist aber in einem ehemaligen Bauernhaus im Burgenland. Mit dem Schreiben von Büchern habe ich erst in der Pension begonnen.
Ich habe mich viele Jahre mit dem Sammeln und der Erforschung historischer Kinder- und Jugendliteratur beschäftigt und dazu drei Sachbücher veröffentlicht:

11 Deutschsprachige Kinder- und Jugendzeitschriften (Zur Geschichte der Kindermedien),

12 Der muss haben ein Gewehr(Krieg, Militarismus und patriotische Erziehung in Kindermedien) und

13 Der unglaubliche Struwwelpeter(Beiträge zu einem Phänomen der Kinderliteratur).

Aus meinem Interesse für Geschichte und Kriminalistik ist ein Zyklus von Kriminalromanen mit historischem Hintergrund entstanden:

1 Zu Hainburg verblieb man über Nacht (auf der Suche nach dem Schatz der Nibelungen),

2 Teufels-Liebchen (aus der Zeit der Hexenverfolgungen),

3 Aschenspuren (ein Kriminalfall um den Brand des Ringtheaters in Wien),

4 Der Spion von Hainburg (aus der Zeit der Türkenkriege),

5 Solo Valat (ein Krimi aus dem Wien des Jahres 1905),

6 Mordsmädchen (ein Niederösterreich-Krimi)und

7 Mordskünstler (ein Kunstfälscherkrimi).

8 Die Carnuntum-Verschwörung (ein Krimi aus dem römischen Carnuntum),

9 Nacht über Carnuntum (ein Krimi aus dem römischen Carnuntum),

und schließlich: Fantasy & Science Fiction Erzählungen:

10 Schule des Zeitreisens (Fantasy).

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Meine Bücher (13)
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1 / 13

Inhalt
Hagenbergs erster Fall

Chefinspektor Hagenberg vom Landeskriminalamt wird an den Ort eines bedenklichen Leichenfundes im Stadtgebiet von Hainburg beordert. Schatzgräber haben ein Skelett aus der Völkerwanderungszeit freigelegt, aber einer von ihnen ist mit eingeschlagenem Schädel zurückgeblieben. Was Hagenberg zunächst für eine simple Auseinandersetzung im Raubgräbermilieu hält, entpuppt sich als historisches Rätsel, das auf die Spur einer verschollenen Delegation des Burgunderkönigs Gundahar führt, die im Jahre 436 n. Chr. versucht hat, den Hof des Hunnenkönigs Attila zu erreichen.
Hagenberg gerät bei seinen Ermittlungen in das Visier einer international agierenden Bande, die sich auf Kunstdiebstahl spezialisiert hat und vor keinem Mittel zurückschreckt, auch nicht vor Mord. Beunruhigenderweise ist diese Bande über jeden seiner Schritte informiert und vermutet offenbar, dass Hagenberg auf Informationen gestoßen ist, die einen konkreten Hinweis auf den Verbleib des sagenhaften Nibelungenschatzes geben könnten.
Plötzlich ist Hagenberg selbst vom Jäger zum Gejagten geworden.
2 / 13

Inhalt
Hagenbergs zweiter Fall

Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges verhilft ein kaiserlicher Offizier einem wegen Hexerei angeklagten Mädchen zur Flucht aus der von den aufständischen Ungarn bedrohten Grenzfestung Hainburg. Sobald es ihm möglich ist, folgt er ihr nach Paris. Im Gepäck hat er ein Zauberbuch, dessen bloßer Besitz ausreichen würde, ihn auf den Scheiterhaufen zu bringen.
Fast vier Jahrhunderte später taucht dieses Buch wieder in Hainburg auf. Es hat sich im Besitz einer jungen Französin befunden, die gemeinsam mit ihrem Begleiter am Schlossberg ermordet aufgefunden wird.
Chefinspektor Hagenberg vom Landeskriminalamt wird mit den Ermittlungen beauftragt und sieht sich bald mit weiteren rätselhaften Mordanschlägen konfrontiert, denen auch einer seiner Mitarbeiter zum Opfer fällt. Als Hagenberg schließlich die Wahrheit hinter diesen Ereignissen erkennt, kommt er zu der Auffassung, dass so manchen Fakten des Falles in der Öffentlichkeit besser nicht bekannt werden sollten.

Presse


3 / 13

Inhalt
Hagenbergs dritter Fall

Weil Flaute im Morddezernat herrscht, bekommen Chefinspektor Hagenberg und seine neue Partnerin den Auftrag,einen alten Fall aufzuarbeiten. Sie sollen klären, was mit einem Mädchen geschehen ist, das vor fast dreißig Jahren bei der Besetzung der Hainburger Au durch Umweltaktivisten spurlos verschwunden ist. Ihre Ermittlungen führen sie in die Pornoszene und ins Rotlichtmilieu und kreuzen sich schließlich mit den Spuren eines alten, längst vergessenen Mordfalls, der sich im Jahre 1908 in Hainburg ereignet hat, und der im Zusammenhang mit dem Brand des Ringtheaters in Wien steht.

Presse

4 / 13

Inhalt
Hagenbergs vierter Fall

Im Jahre des Herrn 1697, vierzehn Jahre nach dem großen Türkensturm, entsendet der kaiserliche Feldmarschall Prinz Eugen von Savoyen einen Kundschafter nach dem von den Türken verwüsteten Hainburg, um den Verbleib eines seither verschollenen Mädchens, das im Besitz eines Staatsgeheimnisses sein soll, zu klären. Freiherr von Hegenbarth, ein hochbezahlter Spion in kaiserlichen Diensten, kehrt in jene Stadt zurück, in der Jahrzehnte zuvor sein Großvater einem wegen Hexerei angeklagten Mädchen zur Flucht verholfen hat (Peter Lukasch: 'Teufelsliebchen') und zeichnet genau alle Stationen seiner gefährlichen Mission auf. Mehr als dreihundert Jahre später geraten seine Erinnerungen in die Hände von Chefinspektor Hagenberg und erweisen sich als Schlüssel zur Lösung eines aufsehenerregenden Mordes, der sich in der Blutgasse in Hainburg ereignet hat.

Presse

5 / 13

Inhalt
Rittmeister Hagenbergs erster Fall

Wien im Jahre 1905. Die Kaiserstadt erlebt eine letzte glanzvolle Hochblüte, aber der große Krieg, der eine Epoche beenden sollte, wirft seine Schatten bereits voraus. Wien ist zu einem Zentrum innenpolitischer Unruhen und internationaler Militärspionage geworden. Während die Donaumonarchie von Nationalitätenkonflikten zerrüttet wird, ist der Prater mit seinen zahlreichen Vergnügungsstätten ein beliebter Treffpunkt der lebenslustigen Residenzstadt. Eines Nachts wird dort eine junge Frau ermordet. Kurz vor ihrem Tod hat sie versucht, mit dem ehemaligen Rittmeister Manfred Hagenberg (den Lesern aus 'Aschenspuren' bekannt) Kontakt aufzunehmen. Hagenberg fühlt sich trotz des Widerstandes der Polizei und einflussreicher Armeekreise verpflichtet, die Hintergründe ihres Todes aufzuklären.

Presse

6 / 13

Inhalt
Amadeus Heinrichs erster Fall

In der Nacht hatte er von ihr geträumt. Das hatte er schon lange nicht mehr getan, seit Jahren nicht mehr. Er konnte sich kaum mehr an ihr Gesicht erinnern. Im Traum war es überdeutlich gewesen, aber auch der Traum wurde rasch zu einem Schemen und drohte, aus seiner Erinnerung zu verschwinden. Lediglich das Ende, das ihn aus dem Schlaf gerissen hatte, stand ihm noch deutlich vor Augen: Ein dunkler Keller, ein Geruch nach Moder und Verwesung und Schreie, Schreie, die nicht aufhören wollten.
Ein Brief aus der Vergangenheit erreicht den Versicherungsdetektiv Amadeus Heinrich. Lisa, seine Jugendliebe, hat nach vielen Jahren ihr Schweigen gebrochen. Er folgt ihrem Ruf und ist bald in einen alten und in einen neuen Mordfall verwickelt. Die Wurzeln für diese turbulenten Ereignisse liegen weit zurück, in jener Zeit, in der er als zwölfjähriger Junge mit Lisa unvergessliche Ferien in dem kleinen Dorf Grafenhotter verlebt hatte.
7 / 13

Inhalt
Amadeus Heinrichs zweiter Fall

Sie betrachtete den Toten und versuchte das Zittern in ihrer Stimme zu unterdrücken und kaltblütig zu wirken. "Was für eine Schweinerei! Hättest du ihn nicht einfach erwürgen können, wie den anderen auch?" "Ich habe daran gedacht", gestand der Meister, "aber dann konnte ich nicht widerstehen. Frisches Blut hat so eine wunderbare Farbe. Es läßt sich mit nichts anderem vergleichen, es ist so inspirierend, findest du nicht auch?"
Die Sensation ist perfekt, als ein bisher unbekanntes Portrait aus der Hand von Gustav Klimt entdeckt wird. Noch während die Fachwelt über dessen Echtheit diskutiert, wird es aus der Galerie geraubt, in der es ausgestellt werden sollte. An Stelle des Bildes wird von den Tätern der tote Galeriebesitzer an die Wand gehängt.
Der Privatdetektiv Amadeus Heinrich erhält von der Versicherung den Auftrag, das Bild wieder zu beschaffen. Dabei bekommt er es nicht nur mit einem Meisterfälscher, sondern auch mit einem meisterhaften Mörder zu tun.

Presse

8 / 13

Inhalt
Der erste Fall für Spurius Pomponius

Carnuntum 172 n. Chr.
Der Anwalt Spurius Pomponius gehört zu den kommenden Männern Roms, als ihn der Zorn des Imperators an die Grenze des Reiches verbannt. Auch in Carnuntum, der Hauptstadt der Provinz Oberpannonien ließe es sich gut leben, wären nur die Germanen jenseits der Donau nicht so kriegslüstern.
Die Situation am Limes wird schließlich so bedrohlich, dass Kaiser Mark Aurel persönlich an die Grenze eilt und ausgerechnet in Carnuntum sein Hauptquartier aufschlägt. In seiner Begleitung befinden sich seine Frau Faustina, die den Kopf des Pomponius am liebsten auf eine Lanze gespießt sehen möchte. Zu allem Überfluss wird Pomponius vom neu ernannten Leiter der Frumentarii, dem militärischen Geheimdienst der Legionen, zwangsrekrutiert und soll einen verdächtigen Todesfall aufklären.
Unterstützt von seinem vorlauten Sklaven und einer jungen Frau mit zweifelhaftem Ruf macht er sich ans Werk. Nach kurzer Zeit erkennt Pomponius, dass er mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest von Verschwörern gestochen hat. Es bleibt ihm nur mehr wenig Zeit, um seinen eigenen Hals zu retten.

Presse

9 / 13

Inhalt
Der zweite Fall für Spurius Pomponius

Carnuntum 173 n. Chr. Zwei Jahre sind seit dem verheerenden Germanensturm vergangen. Nun ist Rom bereit zurückzuschlagen. Kaiser Marc Aurel hat in den Donauprovinzen Legionen zusammengezogen und bereitet eine Invasion des Barbaricums jenseits des Flusses vor. Aber ein unerwarteter Schlechtwettereinbruch verzögert den Beginn des Feldzuges und ungünstige Vorzeichen mehren sich. Eine Serie rätselhafter Morde beunruhigt die Bevölkerung. Es kommt das Gerücht auf, die Getöteten seien den Lamien zum Opfer gefallen, blutsaufenden Dämonen, die von den Göttern gesandt wurden, um ihren Ummut über das Vorhaben des Kaisers zu bekunden. Abergläubische Furcht beginnt sich auszubreiten und droht auf die Truppen überzugreifen. In dieser Situation bekommt Spurius Pomponius, unfreiwilliger Mitarbeiter des militärischen Geheimdienstes, den Auftrag, die Morde aufzuklären und den Mörder ehestens zur Strecke zu bringen. Schon bald nachdem er seine Ermittlungen aufgenommen hat, wird er selbst von nächtlichen Spukgestalten gejagt und beginnt daran zu zweifeln, dass er es bloß mit einem menschlichen Serientäter zu tun hat.
10 / 13

Inhalt

An einer Universität in den USA existiert eine geheime Gruppe von Mentoren, die ausgewählte Studenten in der Kunst des Zeitreisens unterweisen.
Der Zeitreiseschüler Francis macht die Erfahrung, dass das höchst eigenwillige Zeitportal nicht nur über einen skurrilen Humor verfügt, sondern auch komplizierte Regeln und Hindernisse bereithält, um Zeitreisende daran zu hindern, an der Vergangenheit herumzupfuschen.
Als sich Francis auf die Suche nach einer Mitschülerin machen will, die auf einer Zeitreise verschollen ist, warnt ihn das Portal, dass er dabei ums Leben kommen könnte. Trotzdem geht er das Wagnis ein und strandet im römischen Pompeji, einen Tag vor dem großen Ausbruch des Vesuv. Er muss erkennen, dass ihn das Portal manipuliert hat, um diese Situation herbeizuführen und ihn zu prüfen.
11 / 13

Inhalt
Ein Beitrag zur Geschichte der Kindermedien

Seit dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts gibt es sie: Zeitschriften, die sich direkt an Kinder und Jugendliche wenden. Seither haben sie eine zentrale Rolle in der Kinderliteratur gespielt und das Leseverhalten und die kindliche Vorstellungswelt von Generationen beeinflusst. Der Autor umreißt vor dem Hintergrund der wechselvollen Zeitläufe die Geschichte dieser speziellen Printmedien, stellt sie in den Gesamtkontext der Jugendliteratur und zeigt Entwicklungslinien und Problemstellungen auf, die nicht nur heute intensiv diskutiert werden, sondern schon vor Jahrhunderten erkannt wurden und schon damals Streitpunkte waren. So wird der Bogen gespannt von den periodischen Jugendschriften des 18. Jahrhunderts, die "zur Aufklärung des Verstandes und Bildung des Herzens der Jugend" dienen sollten, über Comics bis hin zu jenen, die "coolen Megaspaß" versprechen oder Ratschläge für den ersten Sex geben. Zahlreiche, teils farbige Abbildungen ergänzen den Text und machen das Thema anschaulich.

Rezensionen

Rezension
des Institutes für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) im Jahrbuch der Kinder- und Jugendliteraturforschung 2011/2012

(...) Die Breite des Forschungsgegenstandes resultiert nicht zuletzt aus der relativ offenen Definition von Kinder- und Jugendzeitschriften, die einen weiten Blick auf das Thema ermöglicht (...)
(...) Die Leserinnen des Bandes erhalten so einen sowohl breiten als auch tiefen Einblick in das Thema Zeitschriften für Kinder und Jugendliche. (...)
(...) Obwohl sich das Werk nicht ausschließlich an WissenschaftlerInnen wendet und auch nicht die gesamte Fachliteratur berücksichtigt wurde, stellt es dennoch eine wertvolle Basis für weitere wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet dar. (Susanne Blumesberger)



Rezension
in Sammlerherz, das Magazin für Comic- und Nostalgiefreunde, Ausgabe Nr. 8 aus 2010, sowie in Splash Comics

(...) Mehr als 300 Jahre deutschsprachige Kinder- und Jugendzeitschriften hat Peter Lukasch untersucht. Eine große Leistung, wenn man bedenkt, dass vieles nur bruchstückhaft (oder über viele Stellen verteilt) vorhanden ist, weil man diese Publikationen vorwiegend als Wegwerflektüre betrachtet und sich kaum weitergehend damit beschäftigt hat.
Das im Digitaldruck (Book-on-Demand) herstellte Sachbuch kann als Standardwerk für dieses Gebiet angesehen werden. Es glänzt durch seine erfrischende Art und seinen Detailreichtum. Wer sich für die Geschichte der Jugendzeitschriften, der Comics oder der Heftromane interessiert, kommt an diesem Wälzer nicht vorbei.
(Matthias Hofmann)



Kurzrezension
in Patrimonium Deutsche Comicforschung

(...) Das Buch glänzt durch viele Bildbeispiele. Lukasch schlägt den großen Rahmen vom 18. Jahrhundert bis in unsere Zeit. Er bietet dadurch eine unermessliche Fülle an Material, muss allerdings darauf verzichten, ins Detail zu gehen. Der Leser wird dieses Buch als Überblick und Anregung zu weiterer Beschäftigung verstehen – mit einem Bereich, der erst ansatzweise erforscht ist.
(Copyright (c) 2010 Verlag Sackmann und Hörndl)

12 / 13

Inhalt
Ein Beitrag zur Geschichte der Kindermedien

Kinderbücher, so wie wir sie kennen und unseren Kindern gerne zum Lesen geben, sind heiter, bunt, manchmal geheimnisvoll und abenteuerlich und vermitteln das Bild einer heilen Welt. Wenn wir aber den Spuren der Kinderliteratur durch die Jahrhunderte folgen, geraten wir bisweilen in beängstigende Bereiche, in denen die Kriegstrommel dröhnt und der Tod zum allgegenwärtigen Begleiter wird, manchmal in der Maske eines munteren Gesellen, der Abenteuer verspricht, manchmal die Fahne des Vaterlandes schwingend und ewigen Ruhm und Ehre dem versprechend, der ihm folgt.
Denn Kinder- und Jugendliteratur ist nicht der gesellschaftlichen Welt entrückt, sondern ist und war immer auch Teil eines die gesamte Erziehung umfassenden Sozialisations-
systems, das die epochentypischen Ansichten und Erziehungsziele der älteren Generation - auch jene die wir heute als kriegsverherrlichend und nationalistisch ansehen - widerspiegelt. Diesen dunklen Unterströmungen folgt der Autor und spannt den Bogen von der Kinder- und Jugendliteratur der späten Aufklärung bis in unsere Zeit, wobei seine Darstellung über weite Strecken auch zu einem Abriss der deutschen Geschichte wird. Nicht nur Kinder- und Jugendliteratur im engeren Sinn werden behandelt, sondern auch Filme und Spiele, bis hin zu den Kriegsspielen am Computer, denen das abschließende Kapitel gewidmet ist.
Zahlreiche, teils farbige Abbildungen ergänzen den Text und machen das Thema anschaulich.

Rezensionen

Rezension
des Institutes für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) im Jahrbuch der Kinder- und Jugendliteraturforschung 2012/2013

(...) Der Verfasser unternimmt hier den ambitionierten Versuch, auf breiter Quellenbasis eine Übersicht über sämtliche Quellen, Gattungen Kriegsdarstellungen, Kriegsthemen und kriegsspezifische Phänomene in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur im diachronen Verlauf zu geben (...)
(...) Für interessierte Laien, für Sammler und an der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur im weitesten Sinn Interessierte mag Der muss haben ein Gewehr deshalb ein erster und nützlicher Zugang zur Beschäftigung mit diesem Thema sein – nicht mehr und nicht weniger.
(Sebastian Schmideler)

Rezension
in
libri liberorum Jahrgang 17 / Heft 47-48/ 201
herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

(...) Wer sich einen beeindruckenden inhaltlichen und optischen Überblick über die europäische Kinder- und Jugendliteraturproduktion mit kriegerischer, militärischer und/oder politischer Schwerpunktsetzung verschaffen möchte, ist bei Lukasch genau richtig. (...)
(...) Besonders eindrücklich, weil bedrückend sind die zahllosen Kriegsbilderbücher, die die Kinder in Europa und Amerika durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg begleitet haben: Der Zugang zum Leiden und Sterben, zum Erobern und Unterwerfen ist aus heutiger Sicht ein höchst befremdlicher: Das horazische dulce et decorum est pro patria mori steht stets im Hntergrund (...)
(...) Mit dem größten Gewinn lässt sich der Band als elaboriertes Lexikon, Forschungsbericht und fast unerschöpfliche Fundgrube rezipieren – als Pionierleistung mit zahlreichen Andockstellen, für die Peter Lukasch verdienter und bleibender Dank gebührt.
(Sonja M. Schreiner)

Kurzbesprechungen

(...) hat die historische Bilderbuchforschung die Kriegsbilderbücher über lange Zeit wenig beachtet. (...) Erst im Vorfeld des Weltkriegs-Jubiläums tritt mit Peter Lukasch Der muss haben ein Gewehr (2012, 158ff) wieder eine Arbeit hervor, die zumindest als Materialiensammlung einige Beachtung verdient.
(Bernd Dolle-Weinkauff in Deutschsprachige Kriegsbilderbücher 1914-1918 im Jahrbuch der Kinder- und Jugendliteraturforschung 2014/2015)


(...) Bereits im Vorfeld des Gedenkjahres 2014 ist das Interesse an den Themen der Kriegskindheit wie der Kriegskinder- und Jugendliteratur gewachsen. 2012 hat der österreichische Sammler Peter Lukasch einen reich bebilderten Band zum Thema Krieg, Militarismus und patriotische Erziehung in Kindermedien vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart publiziert. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges (Lukasch 80-139); das kürzere fünfte Kapitel bezieht sich speziell auf Österreich (ebd., 140-149). Das sechste Kapitel ist dann einschlägigigen Publikationen der Kriegsjahre gewidmet (ebd., 150-226). Es geht zunächst um deutsche und österreichische Kriegsbilderbücher, sodann um solche aus dem "Ausland" (Italien, Frankreich, England, Amerika). Behandelt werden sodann "triviale Jugendliteratur als Instrument der Propaganda", Schulliteratur, schließlich das "Mädchenbuch im Krieg".

Hans-Heino Ewers "Zur Erforschung der Kriegsliteratur für Kinder- und Jugendliche der Jahre 1914 bis 1918" in "Erster Weltkrieg: Kindheit, Jugend und Literatur", Verlag: Lang, Peter Frankfurt.

Vortrag

13 / 13

Inhalt
Beiträge zu einem Phänomen der Kinderliteratur

Von einem Buch, das millionenfach verkauft wurde, in dutzenden Sprachen erschienen ist, hundertfach fortgeschrieben, variiert, parodiert und kommentiert wurde und das sich nach mehr als 150 Jahren noch immer großer Bekanntheit und Beliebtheit erfreut, lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass es nicht nur ein Bestseller ist, sondern auch der Weltliteratur zugerechnet werden darf. Diesen Anspruch kann neben Werken der Hochliteratur auch ein schlichtes Bilderbuch von knapp zwanzig Seiten, der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann, erheben. Der Autor bietet in einer Reihe von Beiträgen einen Überblick über die Geschichte des Struwwelpeter und seine Wirkung durch die wechselvollen Zeitläufe, von den Warn- und Strafgeschichten der Aufklärung über die Nachfolger des Struwwelpeter, den sogenannten Struwwelpeteriaden, bis hin zu den politischen Satiren, die sich den Struwwelpeter zum Vorbild nehmen, vom revolutionären Struwwelpeter des Jahres 1848 bis ins 20. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Autor der seit Erscheinen des Buches nie abgerissenen Diskussion um die pädagogische Wertigkeit des Struwwelpeter und seine psychologische Deutung und bricht dabei eine Lanze für den Struwwelpeter. So mag für den Struwwelpeter frei nach einem Zitat von Goethe gelten: „Bewundert viel und viel gescholten: Der Struwwelpeter.“

Rezensionen

Rezensionen
in Struwwelpost Nr. 21 (2015)
herausgegeben vom Freundeskreis Struwwelpeter-Museum, Frankfurt am Main
und in
libri liberorum Jahrgang 17 / Heft 47-48/ 2016
herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

(...) Die Gliederung des umfangreichen Stoffes in 24 Kapitel und ein Verzeichnis der rund 340 besprochenen Titel erleichtern dem Leser die oft vergnügliche Lektüre, wobei er sich nicht zwingend an die vorliegende Reihung halten muss. (...)
(...) Überraschend für den Leser ist sicher die Verwendung der Hoffmann'schen Protagonisten in den Bereichen Kunst, Musik, Technik, Medizin und Politik. Die Erläuterungen mancher Titel zu Kunst und Politik lesen sich wie ein vergnüglicher Kunst- bzw. Geschichtsunterricht und werden durch treffende Bilder unterstützt. (...)
(...) Das sicherlich lesenswerte Buch schließt eine Lücke auf dem Gebiet der Sekundärliteratur zum Thema Struwwelpeter . Es bietet eine interssante Einführung, die auch Kenner der Materie mit Vergnügen lesen werden.
(Adelheid Hlawacek)

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Details: Die Bewerbung der Veranstaltung obliegt dem Veranstalter. Ich stelle auch kein Werbematerial zur Verfügung.
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